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Schülergruppe ist ganz vorne beim Planspiel Schulbanker dabei

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Die Schüler-Banker freuen sich über den Erfolg (v.l.): Maresa Wagemaker, Hanna Ruping, Louisa Roling, Sina Klingenberg, Anna Janßen, Leonie Achelwilm.


Sie haben sich in dem Wettbewerb gegen rund 3900 Schüler in knapp 900 Teams im Planspiel „Schulbanker“ des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) durchgesetzt. Maresa Wagemaker, Hanna Ruping, Louisa Roling, Sina Klingenberg, Anna Janßen, Leonie Achelwilm mussten sich im Bankgeschäft bewähren. Und das machte die Schülergruppe der Oberstufe der Hüberts´schen Schule richtig gut.

Das Spiel „Schulbanker“ simuliert das Geschäft von Kreditinstituten. Die 20 besten Schülergruppen erhielten eine Einladung nach Berlin. In insgesamt sechs Spielrunden von November bis Februar hatten sich die 20 Schülerbanken dabei jeweils als bestes Institut in einer Wettbewerbsgruppe behaupten können. Eine davon war die Hopstener Schüler.

Mit diesem Spiel will der Verband das Interesse junger Menschen am Wirtschaftsleben und am Bankengeschäft wecken.

Die Jugendlichen mussten zum Beispiel Zinssätze und Konditionen für Kredite und Konten festlegen, Geschäfts- und Privatkunden bedienen und in Filialen und Ausbildung investieren. Sie steuerten die Geldanlage eines Aktiendepots und werteten Marktanalysen aus.

Bei der Preisverleihung in Berlin lobte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes: „Alle Teams dürfen sich als Sieger fühlen. Sie haben sich über Monate engagiert. Sie haben neben Spaß und Begeisterung auch Siegeswillen und Unternehmergeist gezeigt.“ Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Iris Gleicke, sagte in ihrer Festrede: „Projekte wie Schulbanker wecken bei jungen Leuten das Interesse an Wirtschaftsthemen und Wirtschaftskompetenz, und das unterstütze ich sehr.“

Die Konkurrenz, gegen die sich die Gymnasiasten durchsetzten, war riesig. Schüler der Jahrgangsstufen neun bis zwölf aus ganz Deutschland und umliegenden Ländern haben bei dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten mitgemacht.

 

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung vom 24.06.2017

 

 

Weitere Auszeichnung für die Hüberts’sche Schule: Schülerinnen und Schüler der GO16b und GO16c gewinnen Buchpreis mit ihrer Einsendung zum Thema „Hallo, ich bin dein Digitales Ich“.

 

2017 WB BPB Gruppe 1

GO16b: Julia Pelle, Sarah Kessens. Nina Vennemann (hinten, v. l. n. r.),
Nele Schlangen, Johanna Evers, Melina Borg (vorne, v. l. n. r.)


2017 WB BPB Gruppe 2

GO16c: Laura Stall, Carmen Holtkamp, Juliane Kock, Michelle Thater (hinten, v. l. n. r.),
Melanie Snaadt, Jehona Behrami, Jule Hermann (vorne, v. l. n. r.)


2017 WB BPB Gruppe 3

GO16c: Jakob von der Haar, Tim Conrad, Jan Speller (hinten, v. l. n. r.),
Marvin Ferrari, Kevin Latzel (vorne, v. l. n. r.)

 

Bereits zum 46. Mal veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung den sog. „Schülerwettbewerb zur politischen Bildung“. Dieser „Wettbewerb ist der größte deutschsprachige Wettbewerb zur politischen Bildung und seit 1971 ein ‚Klassiker‘ in der Schullandschaft, der die Vermittlung politischer Bildung in der Schule bereichert“. (Siehe http://www.bpb.de/lernen/projekte/schuelerwettbewerb/230342/die-aufgaben-2017)
Einige Themen waren beispielsweise „Lokalpolitiker bei der Arbeit“, „Flüchtlingskinder bei uns“ oder „Islam und Demokratie – wie passt das zusammen?“. Neben diesen Themen stand auch das Thema „Hallo, ich bin dein Digitales Ich“ zur Auswahl.

Dieses Projekt betraf die Bedeutung digitaler Medien für Jugendliche. Dabei ging einerseits um das Ausmaß, wie stark heutzutage digitale Medien genutzt werden, aber auch, welche „digitalen Fußabdrücke“ man als Nutzer dabei hinterlässt. So wurde auch das Konzept des „Digitalen Ichs“, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aufgegriffen und wie man sich am besten um den Schutz seiner persönlichen Daten kümmert.
Über einen Zeitraum von rund acht Wochen haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen GO16a, GO16b und GO16c im Fach Wirtschaftsinformatik mit Herrn Postmeyer an ihrem Projekt gearbeitet. Dabei haben sie alle Schritte von der ersten Konzeption über die Recherche bis hin zur Ausformulierung ihrer Ergebnisse eigenständig das Thema bearbeitet. Zum Schluss hat jede der elf Teilgruppen ein selbstverfasstes Booklet beim Wettbewerb eingereicht.

Eine Teilaufgabe bestand unter anderem darin, zwei Experimente durchzuführen. So haben die Schüler für 24 Stunden protokolliert, wie oft und wie lange sie ihr Handy bzw. generell digitale Medien nutzen. So haben sie festgestellt, wie viel Zeit für Netflix, Youtube, Snapchat, WhatsApp und Co. verwenden. Dem gegenüber stand das zweite Experiment, bei dem sie 24 Stunden komplett auf digitale Medien verzichtet haben. Hier wurde vielen Schülerinnen und Schülern bewusst, wie viel Zeit sie eigentlich mit dem Handy verbringen, aber auch, was man doch alles in der so gewonnenen Freizeit machen kann.

Natürlich gab es dabei auch unerfreuliche Erfahrungen, wie das Verpassen des Trainings, welches kurzerhand verlegt wurde, die Benachrichtigungen aber nur über WhatsApp erfolgten. Viele verspürten auch das Gefühl einer gewissen Isolation, da man vieles nicht mitbekam.

Zusammenfassend war es für alle Schülerinnen und Schüler eine interessante Erfahrung, die neben der Erfahrung, in einer Gruppe zu arbeiten, letztlich dazu führte, dass bewusster mit den digitalen Medien umgegangen wird.

 

 

Am Montag, den 22. Mai 2017 waren 25 neue Gesichter auf dem Schulhof der Hüberts´schen Schule Hopsten zu sehen. Unsere Gäste waren Austauschstudentinnen und -studenten aus verschiedenen Teilen Chinas, die ein Jahr ihres Studiums in Deutschland verbringen. Sie studieren alle Germanistik an der Universität Osnabrück. 64 Schülerinnen und Schüler der Chinesisch AG, die von Frau Jacobs geleitet wird, begrüßten die Studenten und deren Betreuerin Katrin Brehmer.

Anfangs wurden Glückskekse an die Studentinnen und Studenten ausgeteilt. Irrtümlicherweise denken viele Deutsche, dies sei eine chinesische Tradition. In China ist dieser Brauch aber überhaupt nicht bekannt. Anschließend trugen zwei Schüler einen chinesischen Dialog vor, um ihre erlernten Sprachkenntnisse zu zeigen. Die Chinesen freuten sich über das Engagement und den Fleiß der Schüler, ihre Sprache zu erlernen.

Nach dieser Einführung stellten die Schüler der Chinesisch AGs Präsentationen über das deutsche Schulsystem und den Alltag eines deutschen Schülers vor. Im Gegenzug stellten auch die Chinesen ihre Kultur und ihren typischen Tagesablauf vor. Besonders erstaunt waren die Schüler darüber, dass der Unterricht an vielen Schulen in China bis 22 Uhr geht. Sehr unterhaltsam war das Quiz, in dem die beiden Gruppen ihr Wissen über die jeweils andere Kultur unter Beweis stellen mussten.

Abschließend gab es landestypisches Essen beider Länder und die Möglichkeit sich in Gruppen auszutauschen. Hierbei wurden über viele verschiedene Themen aus allen Bereich geredet. Auf die Frage, was sie besonders an ihrem Heimatland vermissen, antworteten die Studenten, dass ihnen die chinesische Küche fehlt. Allerdings sei das deutsche Brot sehr lecker.

Im Anschluss bekamen die Chinesen einen Einblick in den Unterricht der deutschen Schüler. Sie hospitierten in verschiedenen Klassen und erhielten danach eine Führung durch die Schule von Frau Jacobs und Herrn Ahlers.

Beide Gruppen konnten an dem Tag viele neue Eindrücke gewinnen. Außerdem wird angestrebt, den Kontakt aufrecht zu halten und zukünftig weitere Treffen zu planen.

 

Anna Wassenberg, Lena Pörtner, Nikola Pünt

 

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