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Lizzy Tewordt / PIXELIO

Mit Bestürzung haben wir am Samstag, den 4. März 2017, erfahren müssen, dass unser lieber Kollege Wolfgang Mauritz in der Nacht zuvor nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren verstorben ist.

Herr Mauritz hat bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2010 35 Jahre an dieser Schule unterrichtet und sie maßgeblich mitgeprägt. Neben allen wirtschaftsberuflichen Fächern hat er Mathematik, Deutsch und Englisch unterrichtet. Seinen Schülerinnen und Schülern begegnete er stets mit viel Geduld und Ruhe, großer Freundlichkeit und fachlicher Begeisterungsfähigkeit. Viele von ihnen werden an ihn als „ihren Lieblingslehrer“ zurückdenken.

Auch wir Kolleginnen und Kollegen behalten ihn als einen zuverlässigen, engagierten und liebenswerten Kollegen in Erinnerung, mit dem wir immer sehr gern zusammengearbeitet haben.

 

 

 

(Bild: Lizzy Tewordt / PIXELIO)

Der Schweizer Gedächtnistrainer Gregor Staub war zu Gast an der Hüberts‘schen Schule. Mit den Schlüsseln Bildern und Geschichten kann jeder alles auswendig lernen, führte er den Schülern vor.

 

2017 Gregor Staub

Das Geheimnis sind die Bilder: Der blaue Stift etwa symbolisiert den früheren US-Präsidenten John F. Kennedy. Die Tafel ist übrigens Eisenhower. Weitere Gegenstände in der Aula des Schulzentrums standen für jeden weiteren Präsidenten bis heute. Dank Gregor Staubs (Foto) Gedächtnistraining werden die Hüberts’schen Schüler bei Jimmy Carter ab sofort immer an einen Kater, der auf der Uhr in der Aula sitzt, denken müssen.

 

Er redet schnell, macht kaum Pausen, streut immer wieder kleine Witze ein – definitiv, ein bisschen überrumpeln gehört mit zum Konzept des Schweizer Gedächtnistrainers Gregor Staub. Einige Schüler schauen verwirrt, andere leicht belustigt, wieder andere haben sich offensichtlich vorgenommen, an diesem Morgen nicht an das zu glauben, was der Mann mit dem lustigen Akzent vorn auf der Bühne der Schulaula ihnen verkaufen möchte. Nämlich, dass erstens jeder mit der richtigen Technik alles auswendig lernen kann. Und, dass das zweitens auch noch Spaß machen kann.

Gregor Staub war am vergangenen Montag an der Hüberts‘schen Schule zu Gast. Am Vormittag hat der 62-jährige, der nach eigener Aussage früher selbst große Schwierigkeiten mit dem Lernen hatte, und deshalb mit 16 der Schule verwiesen wurde, mit zwei Schülergruppen gearbeitet. Nachmittags gab es eine Veranstaltung für die Lehrer aller Hopstener Schulen, abends waren im Jagdhaus Feldmann die Eltern dran.

Seine Schlüssel zum Gedächtnis sind Bilder und Geschichten. Damit lassen sich nach Staubs Methode ebenso gut Namen lernen, wie Vokabeln in jeder X-beliebigen Sprache, ellenlange Zahlenreihen oder auch sämtliche Eigenschaften, die etwa für einen bestimmten Muskel medizinisch relevant sind. Bei Gregor Staub geht es ums Lernen lernen, die Inhalte sind nicht relevant. Lernen versteht sich dabei ausschließlich im Sinne von auswendig lernen, nicht von begreifen.

Ein Beispiel: Nahezu alle Schüler der Hüberts‘schen Schule dürften seit Montag alle US-Präsidenten seit Eisenhower vorwärts und rückwärts aufsagen können. Gelernt haben sie die Namen innerhalb weniger Minuten. Staub hat ihnen Gegenstände in der Schulaula zugeordnet, im Uhrzeigersinn. Das Resultat ist, dass die Hüberts‘schen Schüler nun vermutlich bis an ihr Lebensende Jimmy Carter mit einem Kater, der auf der Uhr in der Aula sitzt, assoziieren werden. Und zwar auch diejenigen, die sich vorgenommen hatten, nicht mitzumachen. Denn bevor sie es selbst überhaupt gemerkt haben, hatte Staub schon eines erreicht, nämlich, dass ihm alle 300 Schüler im Raum zuhörten.

Auf diese Weise haben sie in eineinhalb Stunden neben den Präsidenten auch mal eben etwa 30 thailändische Wörter gelernt, die Bilder für die Zahlen von eins bis zwölf, alle 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und einen einfachen Trick für das Multiplizieren mehrstelliger Zahlen.

Ein paar weitere Tipps gab es auch noch an die Hand: „Gesprochene Daten werden besser gespeichert, als nur gedachte“, erklärte Gregor Staub und ließ die Schüler sich die gelernten Bilder noch einmal in Zweiergruppen gegenseitig erzählen. Das wichtigste jedoch sei, beim Lernen nicht zu rasch aufzugeben. „Es wird relativ schnell einfach“, versprach er. Nämlich ziemlich genau nach fünf Wiederholungen bei seiner Methode. Um sie ohne ihn anwenden zu können, dauere es allerdings erst einmal etwa vier Stunden. Danach gebe es keine Grenzen des Auswendiglernens mehr. „Lernen ist wie Häusle bauen“, erklärte der Gedächtnistrainer. „Wenn der Keller nicht stimmig gesetzt ist, kann ich kein Wohnzimmer draufbauen.“

 

Quelle: IVZ Online, Anke Beiing (URL: http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/143663/Lokales/Lernen-in-Bildern-und-Geschichten, Zugriff am 08.03.2017)

 

 

Die Anmeldungen für das Schuljahr 2017/18 sind inzwischen weitgehend abgeschlossen und die hohen Zahlen zeigen, vor allem eines: Hopsten ist als Schulstandort überaus beliebt – auch außerhalb der Ortsgrenzen.

 

2017 IVZ Schulanmeldungen

An der Hüberts’schen Schule gibt es drei Bildungsgänge: 214 neue Elftklässler sind für die gymnasiale Oberstufe angemeldet, die Höhere Handelsschule werden ab dem Sommer 45 neue Schüler besuchen, die Realschule 40 neue Fünftklässler.

Ziemlich zufrieden sind sie, die Leiter der beiden weiterführenden Schulen in Hopsten, die nach den Sommerferien wieder neue Schüler aufnehmen. Die Anmeldungen für das Schuljahr 2017/18 sind inzwischen weitgehend abgeschlossen, und die hohen Zahlen zeigen vor allem eines: Hopsten ist als Schulstandort überaus beliebt – auch außerhalb der Ortsgrenzen.

„Wir werden sicher zweizügig“, berichtet Christof Wernke, kommissarischer Leiter der St.-Georg-Hauptschule. Das sei nicht immer so eindeutig gewesen und zudem angesichts der demografischen Zahlen besonders erfreulich. Schließlich gebe es in diesem Jahr 20 Viertklässler weniger in der Gemeinde Hopsten, als in den vergangenen Jahren.

Konkret lagen Wernke gestern 29 Anmeldungen vor, er rechnet aber noch mit ein paar Nachzüglern in den nächsten Tagen. Einige verpassten die Anmeldetermine erfahrungsgemäß. 15 der bereits angemeldeten künftigen Fünftklässler sind Mädchen, 14 Jungen. 19 der Kinder kommen aus Hopsten, fünf aus Halverde, je zwei aus Hörstel und Schapen und ein Kind kommt aus Recke. 29 Anmeldungen – das sei schon ein Ritterschlag, freut sich auch Hopstens Schulamtsleiter Markus Raschke mit seinem Schulleiter.

Auch Alfons Ahlers, Leiter der Hüberts‘schen Schule, hat allen Grund, zufrieden zu sein. Für die Realschule nimmt er wieder 40 Kinder auf und bildet zwei kleine Klassen. Diese Zahl sei auch im vierten Jahr bequem zu erreichen gewesen, verrät der Schulleiter. Darüber hinaus gebe es eine Warteliste. Die meisten der künftigen Realschüler kommen aus der Gemeinde Hopsten. Ein paar werden sich nach den Sommerferien aus den umliegenden Orten auf den Weg zum Schulzentrum machen. Vor allem aus Hörstel und Dreierwalde. 22 der angenommenen Kinder sind Mädchen, 18 Jungen.

„Spannender sind unsere Zahlen in der Sekundarstufe II“, erklärt Alfons Ahlers auf Anfrage unserer Zeitung. Für die Klasse elf der gymnasialen Oberstufe hat die Hüberts‘sche Schule sage und schreibe 214 Schüler angenommen. Anfragen hatte es noch etliche mehr gegeben, reicht der Einzugsbereich der Schule doch bis weit ins Emsland hinein. Auch für die gymnasiale Oberstufe gibt es also eine Warteliste. Zudem wird die künftige Stufe elf nach den Sommerferien mit drei Sportabiturklassen an den Start gehen. Entsprechend sehnsüchtig wird der Bau des Kunstrasenplatzes, der in Kürze beginnen soll, von einigen Lehrern und Schülern der Hüberts‘schen Schule erwartet.

Um die vielen neuen Gymnasiasten überhaupt unterbringen zu können, fällt die Eingangsstufe der Höheren Handelsschule diesmal etwas schmaler aus. Nur 45 Schüler hat die Hüberts‘sche Schule in diesem Bereich angenommen. Die Höhere Handelsschule startet nach den Sommerferien also nur zweizügig.

 

Quelle: IVZ Online, Anke Beiing (URL: http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/142215/Lokales/Beliebt-ueber-die-Grenzen-des-Ortes, Zugriff am 02.03.2017)

 

 

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