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Der Milchparkour war jetzt bei den Realschülern der Hüberts’schen Schule zu Gast. Mit dem Projekt um die Trendsportart „Le Parkour“ werben die Landesvereinigung der Milchwirtschaft und das Landwirtschaftsministerium NRW für Schulmilch an weiterführenden Schulen.


2017 Milchparkour

Hindernisse möglichst effektiv überwinden: Darum geht es beim Milchparkour, der jetzt bei den Realschülern der Hüberts’schen Schule zu Gast war. Mit dem Projekt um die Trendsportart „Le Parkour“ werben die Landesvereinigung der Milchwirtschaft und das Landwirtschaftsministerium NRW für Schulmilch an weiterführenden Schulen.

 

Über Kästen springen, auf Slacklines balancieren, auf die Türme, die wie Milchtüten aussehen klettern und die metallenen Verbindungselemente dazwischen irgendwie überwinden. Bei den Realschülern der Hüberts‘schen Schule waren jetzt neben sportlichem Ehrgeiz und Spaß an der Bewegung auch ein bisschen Mut gefragt. Und auch ein paar blaue Flecken konnten am Ende nicht alle der gut 120 Schüler der Jahrgänge fünf bis sieben vermeiden, die jetzt den Milchparkour absolvieren durften.

Der Milchparkour ist eine Bewegungs- und Aktionsarena , der die Trendsportart „Le Parkour“ zugrunde liegt. „Parkour war ursprünglich eine Fluchttechnik“, erklärte Projektleiter Malte Rachow aus Köln den Schülern. „Es geht darum, Hindernisse möglichst effektiv zu überwinden.“ Er sprach in seiner theoretischen Einführung auch die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung an. „Es ist erstaunlich, wie viele Kinder vor der dritten Stunde noch nicht gefrühstückt haben“, sagt er. Und fragt sie: „Wie wollt ihr denn jetzt hier zwei Stunden Höchstleistungen bringen?“

Der Milchparkour ist ein Projekt der Landesvereinigung der Milchwirtschaft und wird vom Landwirtschaftsministerium NRW unterstützt. Die Aktion ist zwar Teil der Schulmilchförderung, zielt aber auch insgesamt auf gesunde Ernährung, die die Schüler fit für ihren Alltag macht. Zentrale Botschaft: Es gibt einen Zusammenhang zwischen guten schulischen Leistungen, gesunder Schulverpflegung und körperlicher Fitness. Andreas Pätzholz, Sportlehrer der Realschüler an der Hüberts’schen Schule hatte die Aktion in die Schulturnhalle nach Hopsten geholt.

Nach der Theorie folgte die Praxis. Erstmal Aufwärmen, dann durften die Schüler die Elemente des Milchparkours auf eigene Faust erkunden. Es folgte ein Block unter Anleitung eines der beiden aus Köln angereisten Übungsleiters, eine Sportstudentin, ein Sportwissenschaftler, beide offensichtlich sehr fit. Zum Abschluss durften sich alle noch einmal nach Herzenslust austoben. Offenbar machte es Spaß, denn fast alle Schüler nutzten das Bewegungsangebot bis zum Schluss. Dann gab es zur Stärkung – natürlich – eine Schulmilch.

Und vielleicht sehen aufmerksame Beobachter ja demnächst auch einige Jugendliche durch Hopsten klettern und springen. Denn sie bekamen auch einige Einstiegsideen für „Le Parkour“ in freier Wildbahn mit auf den Weg.

 

Quelle: IVZ Online, Anke Beiing. URL: https://www.ivz-aktuell.de/Artikel/155026/Lokales/Springen-Klettern-und-ein-wenig-Mut (Zugriff am 28.05.2017)

 

 

Auszeichnung für die Hüberts’sche Schule: Kinder der Klasse 6b haben mit ihrem Beitrag zum Thema „Lokalpolitiker bei der Arbeit“ gepunktet und sind damit unter den Preisträgern eines Wettbewerbs der Bundeszentrale für Politische Bildung.

2017 RS Schuelerwettbewerb
Was machen eigentlich Lokalpolitiker? Mit diesem Thema haben sich die Schüler der Klasse 6b der Hüberts’schen Realschule beschäftigt und einen Preis bei der Bundeszentrale für Politische Bildung gewonnen.

Die Jury der Bundeszentrale für politische Bildung sei wirklich beeindruckt gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Schüler der Klasse 6b der Realschule der Hüberts’schen Schule in Hopsten haben sich mit ihrem Beitrag zum Schülerwettbewerb nicht nur viel Arbeit gemacht. Ihr Thema „Lokalpolitiker bei der Arbeit“ hatte sie offenbar auch sehr beschäftigt und zu großer Kreativität angespornt. Jetzt wurden ihre Anstrengungen mit einem Preis belohnt: 150 Euro fließen in die Klassenkasse.

Die Konkurrenz, gegen die sich die Realschüler durchsetzten, war riesig. Schüler der Jahrgangsstufen vier bis elf aus ganz Deutschland und umliegenden Ländern haben bei dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten mitgemacht. Die Jury setzte sich aus Fachlehrern und Mitarbeitern der Kultusministerien zusammen. Neben dem Thema „Lokalpolitiker bei der Arbeit“ hatten die Kinder und Jugendlichen in der Kategorie bis Jahrgangsstufe sieben weitere Aufgabenstellungen zur Auswahl: „Es geht um die Wurst – Warum unser Essen das Wetter beeinflusst“, „Sollten Hunde in der Stadt verboten werden?“, „Flüchtlingskinder bei uns“, „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – Luther und die Reformation“ und „logo! – Nachrichten für Kids“.

„Wegen des Bezuges zum Wohnort und der Anknüpfung an das Unterrichtsthema „Demokratie“ haben sich die 19 Schüler mit Begeisterung in das politische Thema gestürzt,“ freut sich Lehrerin Anne Jacobs. Nachdem vorab die eigenen Vorstellungen der Klasse zur Arbeit und Motivation von Lokalpolitikern besprochen wurden, erstellten die Schüler selbstständig Fragebögen. „Auch die Gemeindeverwaltung war an unserem Projekt sehr interessiert und hat sofort den Kontakt zu Ratsmitgliedern hergestellt,“ so Jacobs. In einem ausführlichen Interview mit Vertretern des Gemeinderates erfuhr die Klasse, wie der Tagesablauf der Lokalpolitiker aussieht, wie sie ihr politisches Engagement mit ihrem Beruf unter einen Hut bringen, welche Aufgaben sie in der Gemeinde übernehmen und welche Ziele und Ideale sie dabei verfolgen.

Alle wichtigen Informationen hat die Klasse zu einem ansprechend gestalteten „Lapbook“ zusammengestellt. Es handelt sich dabei um ein Klappbuch, welches durch das Öffnen unterschiedlicher Faltelemente immer wieder neue Überraschungen bietet. Die Prämierung des eingeschickten Beitrags zeige, dass die Schüler dabei die kreativen Möglichkeiten des „Lapbooks“ sehr gut ausgeschöpft haben, heißt es in der Beurteilung der Jury der Bundeszentrale für Politische Bildung. Es führe logisch und strukturiert durch den Beitrag und die Gestaltung motiviere zur eigenen Beschäftigung mit dem Thema.

 

Weitere Informationen hier: http://www.schuelerwettbewerb.de

 

Quelle: IVZ Online (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Artikel/152656/Lokales/Schueler-fuer-Wettbewerbsbeitrag-ausgezeichnet, Zugriff am 15.05.2017)

 

 

Unfallpräventionsarbeit an Schulen: Mit der Aktion „Crash Kurs NRW“ haben Polizei und Rettungskräfte rund 200 Schülern der zehnten und elften Klassen der Hüberts‘schen Schule sowie der Real- und der Hauptschule Hopsten eindringlich und anschaulich die Ursachen und Folgen von schweren Verkehrsunfällen vermittelt.

2017 Crash Kurs NRW

In der Aula der St.-Georg-Hauptschule ist es laut. Rund 200 Schüler der zehnten und elften Klassen der Hüberts‘schen Schule, der Real- und der Hauptschule Hopsten warten darauf, dass der „Crash Kurs NRW“ beginnt. Dann betritt Ludwig Schmitt, Polizeihauptkommissar, die Bühne. Er bietet den Jugendlichen noch an, die Aula zu verlassen, wenn sie in letzter Zeit einen Todesfall im näheren Bekanntenkreis erlebt haben. Daraufhin wird es leiser. Die Schüler scheinen zu ahnen, dass sie jetzt etwas Heftiges erwartet.

Mit dem Lied „Geboren, um zu leben“ leitet Schmitt den Vortrag zur Unfallprävention ein. Währenddessen ist auf einer Leinwand die Karte des Kreises Steinfurt zu sehen und Gedenkstätten, die an vielen Straßenrändern im Kreis zu finden sind. Gedenkstätten für verunglückte Jugendliche. Allein im vergangenen Jahr waren es 25 Unfalltote im Alter von 18 bis 24 Jahren, erklärt Schmitt: „Fahranfänger nennt man diese Altersgruppe. Da gehört ihr bald dazu.“

Um den Jugendlichen deutlich zu machen, wie schnell ein Verkehrsunfall passieren kann, erzählen einige Leiter des „Crash Kurses“ von ihren jeweils prägendsten Unfalleinsätzen. Auch einige Bilder der Unfallstellen werden gezeigt. So erklärt Polizistin Lara Höltker, dass sie den Fall eines 18-jährigen Mädchens nicht so schnell vergessen wird. Auf dem Foto hinter Höltker ist das Innere eines völlig zerquetschten Autos zu sehen. „Mir ist eines sofort aufgefallen“, erinnert sie sich, „Das Handy des Mädchens lag im Fußraum. Das Display leuchtete noch.“ Eine Leichtsinnigkeit, der viele Jugendliche verfallen, weiß Schmitt. Er erklärt, dass bei 50 Stundenkilometern 13 Meter Blindflug zurückgelegt werden, wenn man nur eine einzige Sekunde auf das Handy schaut. Das kann schwere Folgen haben.

Genau so, wie zu schnell oder betrunken Auto zu fahren, erklärt Dr. Michael Micke, Leitender Notarzt. Der Fall, von dem er erzählt, und die gezeigten Bilder lassen die Gesichter der Jugendlichen blass werden. Einige verlassen sogar die Aula. Er erzählt von zwei Jungs, die betrunken mit dem Auto von der Straße abgekommen sind. Einer stirbt, der andere erleidet schwere Hirnschäden. Deshalb rät er: „Fahrt niemals unter Alkohol- oder Drogeneinfluss und steigt bei so jemandem auch nicht ein!“ Es gebe immer eine Möglichkeit anders und vor allem sicher nach Hause zu kommen.

Glück im Unglück hatte Ingo Kottig, der den Schülern von seinem Motorradunfall erzählt. Er verzichtete bei einer Fahrt auf seine Jacke mit Rückenprotektoren, stürzte und sitzt nun seit 16 Jahren im Rollstuhl, querschnittgelähmt. „Hätte, wenn und aber hilft danach nicht mehr. Tragt Schutzkleidung, legt die Sicherheitsgurte an. Dafür sind die Sachen da!“, appelliert er an die Jugendlichen. Denn keiner von ihnen soll und will der Grund dafür sein, dass Pfarrerin Miriam Seidel die Todesnachricht an die Eltern überbringt. „Das Absurde ist, dass eure Eltern vielleicht gerade beim Frisör sitzen oder euer Mittagessen kochen, während ihr sterbt“, erklärt Seidel. Das verkraften sie nicht.

Dass nicht mehr 24 Prozent, sondern „nur noch“ 19 Prozent aller Verkehrsunfälle im Kreis Steinfurt von Fahranfängern verursacht werden, sei Präventionskampagnen wie dem „Crash Kurs NRW“ und dem begleiteten Fahren ab 17 Jahren zu verdanken, sagt Ludwig Schmitt. „Den Jugendlichen wird deutlich, dass das nicht so läuft, wie bei Kobra 11“, erklärt er. Jeder entscheidet selbst: Gucke ich aufs Handy oder nicht. Schwarz oder Weiß. Grautöne gibt es nicht. Der Mensch hat keinen Resetknopf.

 

Quelle: Carina Tissen, IVZ Online (URL: http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/147872/Lokales/Der-Mensch-hat-keinen-Resetknopf, Zugriff am 06.04.2017)

 

 

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