Schulsozialarbeit bedeutet, dass sozial pädagogische Fachkräfte kontinuierlich am Ort Schule tätig sind, und...

SozA Haende

 

  • … mit Lehrkräften auf einer verbindlich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammenarbeiten.
  • … junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung fördern.
  • … Bildungsbenachteiligungen vermeiden und abbauen.
  • … Erziehungsberechtigte und LehrerInnen bei der Erziehung und dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz beraten.
  • … zu einer schülerfreundlichen Umwelt beitragen.

 

Kontakt und Terminabsprachen

Hüberts’sche Schule
-Frau Kruse-
Dipl. Sozialpädagogin
Am Schulplatz 3
48496 Hopsten
Telefon 05458/2559514 oder 05458/935078
E-Mail 

Beratungszeiten:

Raum 120
Montag 7:45-12.30 Uhr
Dienstag 7:45-11.20 Uhr
Mittwoch 7:45-12.30 Uhr

Termine außerhalb der Beratungszeiten nach Vereinbarung

 

Allgemeine Informationen

Am Standort Hopsten biete ich ein sozialpädagogisches Beratungsangebot an, das offen ist für alle Schüler und Schülerinnen, Eltern und Lehrer. Ich arbeite in der Schule mit Lehrkräften auf einer verbindlich vereinbarten Basis gleichberechtigt zusammen, mit dem Ziel, Schüler in ihrer individuellen, sozialen und schulischen Entwicklung zu fördern. 

Darüber hinaus bin ich Ansprechpartnerin für Erziehungsberechtigte und Lehrer in Fragen der Erziehung und dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz, wobei grundsätzlich eine wertschätzende und kooperative Grundhaltung eingenommen wird. Nicht zuletzt will Schulsozialarbeit dazu beitragen, Bildungsbenachteiligung abzubauen. Rechtlich orientiert sich Schulsozialarbeit primär an §11, §13, §14 und §16 SGB VIII, KJHG. Die Beratung ist freiwillig, präventiv, unterstützend, vertraulich und Krisen intervenierend. Der Besuch stellt weder eine Strafmaßnahme noch eine Belohnung, sondern ein Hilfsangebot dar.

 

Ziele der Schulsozialarbeit

  • Schüler bei der Persönlichkeitsentwicklung unterstützen, d. h. ich begleite den Prozess des Erwachsenwerdens, um eine befriedigende Lebensbewältigung zu erreichen, im Sinne eines eigenverantwortlichen Lebens im gesellschaftlich akzeptierten Kontext.
  • Schüler auf ihrem Bildungs- und Lebensweg begleiten
  • die Kompetenz zur Lösung von persönlichen und / oder sozialen Problemen mit den Schülern entwickeln
  • dazu beitragen, Konflikte und Diskrepanzen  zwischen Schülern, Erziehungsberechtigten und  Lehrern abzubauen

Beratungsangebot für Schüler

  • Hilfe bei Konflikten zwischen einzelnen Mitschülern, in der Klasse, im Elternhaus, im sozialen Umfeld  bei familiären Problemen
  • Mobbing, Cyber-Mobbing und Ausgrenzung   psychischen Problemlagen   psychosomatischen Beschwerden
  • Schulangst
  • Schwierigkeiten in der Leistungsmotivation
  • Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Beratung und Information bei der Berufsfindung

 

Beratungsangebot für Eltern

  • Unterstützung für Eltern mit Unsicherheiten im Umgang mit ihren Kindern
  • Krisen- und Konfliktintervention insbesondere bei Familien mit Mehrfachbelastung
  • Unterstützung der Eltern im Kontakt mit der Schule
  • Vermittlung von Kontakten zu anderen Fachstellen

 

Präventionsprojekte

Schule ist ein wichtiger Ort kindlicher Sozialisation und bietet sich von daher ganz besonders für eine präventive Jugendsozialarbeit an. Präventionsprojekte, die ich u. a. betreue:

  • „Fit for Life“
  • Kommunikationstraining
  • Sozialtrainingsprojekt
  • Gewaltprävention
  • Suchtprävention
  • Streitschlichter
  • Lernen lernen
  • Berufsorientierung/ Berufsbegleitung

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Neben den präventiven Beratungsanlässen gibt es konkrete Probleminterventionen, bei denen ich eng mit außerschulischen Institutionen zusammenarbeite.

Ein intensiver Austausch ist hierbei unerlässlich. Maßnahmen der Intervention orientieren sich immer an konkreten Anlässen. Dabei beinhaltet die Intervention zunächst eine genaue Fallanamnese, die im Gespräch mit den Jugendlichen, Erziehungsberechtigten, Lehrpersonen, Schulleitung, Ärzten, Beratungsstellen, dem Jugendamt u.a. unter Einhaltung des Datenschutzes erarbeitet wird. Gemeinsam werden auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse Lösungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote entwickelt. Schulsozialarbeit arbeitet mit allen relevanten Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zusammen, z.B. Jugendamt, Jugendgerichtshilfe, Beratungsstellen, Jugendtreff etc.

Weitere Kooperationspartner sind: Agentur für Arbeit, IHK, Jugendberufshilfe, Betriebe, Psychologische Beratungsstellen, Ärzte, Therapeuten etc.

Schulsozialarbeiter tauschen sich in Arbeitskreisen und Netzwerken mit professionellen Vertretern anderer Einrichtungen aus, treffen Kooperationsvereinbarungen oder erarbeiten Handreichungen für den Umgang mit speziellen Problemen.

Um die ganzheitliche Lebenswirklichkeit der Schüler miteinzubeziehen, ist eine Vernetzung mit regionalen und überregionalen Institutionen und Helfersystemen erforderlich. Hier findet ein vertrauensvoller Austausch statt, damit für die Schüler nicht der Eindruck entsteht, dass Schule ein in sich geschlossenes System bildet und alles, was nach der Schule passiert in diesem System keine Beachtung findet.

 

 

Zum Seitenanfang