Wettbewerbe

Hier finden Sie verschiedenen Artikel zu den Wettbewerben, an denen die Schülerinnen und Schüler der Hüberts'schen Schule teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

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Mit ihrem „Laubrella“ haben Schüler der Hüberts‘schen Schule den ersten Platz beim Deutschen Gründerpreis für Schüler im Einzugsgebiet der Kreissparkasse Steinfurt gemacht. Hinter der Geschäftsidee steckt eine Wäschespinne mit integriertem Regensensor.

2015 DGP

Zwei Gruppen der Hüberts’schen Schule sicherten sich jetzt die beiden ersten Plätze beim Deutschen Gründerpreis für Schüler im Einzugsbereich der Kreissparkasse Steinfurt. Fit gemacht hatte die Elftklässler der gymnasialen Oberstufe, Fachrichtung Wirtschaft, BWL-Lehrer Andreas Vortkamp (l.).

Draußen ist es bewölkt, drinnen gerade die Waschmaschine fertig geworden. Was nun? Wäsche auf die Leine, oder doch besser in den Trockner? Solche Überlegungen könnten bald der Vergangenheit angehören. Zumindest, wenn es nach einigen Schülern der Stufe elf der gymnasialen Oberstufe an der Hüberts‘schen Schule geht. Mit ihrem „Laubrella“ haben sie gerade den ersten Platz beim Deutschen Gründerkreis für Schüler im Einzugsgebiet der Kreissparkasse Steinfurt gemacht.

„Laubrella“ setzt sich aus den englischen Begriffen „Laundry“ (Wäsche) und „Umbrella“ (Schirm) zusammen. Dahinter steckt eine Wäschespinne mit integriertem Regensensor. Fängt es an zu tröpfeln, fährt ein Regenschirm aus dem mittleren Rohr, öffnet sich und schützt die frisch gewaschene Wäsche. Eine tolle Geschäftsidee, oder?

„Fragt eure Eltern, sucht ein Alltagsproblem und denkt euch eine Lösung aus“, nennt BWL-Lehrer Andreas Vortkamp den Ansatz, den er seinen Schülern mit auf den Weg zur eigenen Geschäftsidee gegeben hat. Insgesamt stellte die Hüberts‘sche Schule diesmal neun der 34 Gründerpreis-Teilnehmer in der Region. Bundesweit waren es 911. Neben der Hopstener Schule haben auch das Fürstenberg-Gymnasium in Recke und die Kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land in Ibbenbüren mitgemacht. Letztere sicherten sich den dritten Platz. Rang zwei blieb ebenfalls in Hopsten. Kluge Straßenlaternen mit eingebautem Leuchtstärkeregler, der über eine Wärmebildkamera gesteuert wird, waren die Idee der Gruppe „Motive Light“. „Wir dachten, das ist ein aktuelles Thema“, erklärt Anika Overhoff. Schließlich gehe niemand gern im Dunkeln nach Hause. Auf der anderen Seite stehen Umwelt- und Kostengründe, die gegen eine stets volle Beleuchtung sprechen.

Die Hüberts‘sche Schule macht regelmäßig beim Gründerpreis mit. „Man muss sich mal überlegen, welcher volkswirtschaftliche Nutzen dahinter steckt“, sagt Andreas Vortkamp. Das Existenzgründungs-Planspiel, das unter anderem von Porsche, dem ZDF und dem Stern unterstützt wird, solle die Gründerkultur in Deutschland fördern. Eine Teilnahme mache sich gut in Bewerbungsunterlagen. „Ich bekomme viele Rückmeldungen von Schülern, die in Vorstellungsgesprächen auf den Deutschen Gründerpreis angesprochen wurden“, erklärt der BWL-Lehrer.

Umso größer war sein Erstaunen über die Nachricht, die Julia Kamlage aus der Marketing-Abteilung der Sparkasse, die das Spiel betreute, jetzt neben den Urkunden noch mit an die Hüberts’sche Schule brachte: Die Kreissparkasse macht im nächsten Jahr nicht mehr mit beim Gründerpreis. Ursache sind jährlich sinkenden Teilnehmerzahlen. „Meine Rückmeldungen aus den Schulen sind, dass der Aufwand zu hoch ist“, sagt Julia Kamlage. „Wir konzentrieren uns daher künftig ganz auf das Planspiel Börse.“ Das allerdings ist für BWL-Lehrer Andreas Vortkamp kein adäquater Ersatz. Er hat angekündigt, sich notfalls nach einer anderen Sparkasse umzuschauen, die das Spiel an der Hüberts‘schen Schule künftig betreuen könnte.

Quelle: IVZ Online, Anke Beeing (URL: http://www.ivz-aktuell.de/lokales/hopsten_artikel,-Gruenderpreis-fuer-%E2%80%9ELaubrella%E2%80%9C-und-kluge-Laternen-_arid,478210.html,-Gruenderpreis-fuer-%E2%80%9ELaubrella%E2%80%9C-und-kluge-Laternen-_arid,478210.html, Zugriff am 18.08.2015)

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